Eine Magnetresonanztomographie (= MRT, auch "Kernspintomografie" genannt) ist eine Schicht-Untersuchung des Körpers mittels starker Magnetwellen und Niedrigernergie-Radiowellen. Mit dem MRT können Organe (z.B. Leber und Lunge), Lymphknoten und Knochen auf die Anwesenheit von Tochterabsiedlungen (=Metastasen) untersucht werden. Die MRT-Untersuchung kann aber auch ein sehr gutes Bild über die lokale Ausbreitung des Tumors in der Prostata geben, d.h. wie er sich in Bezug auf seine Nachbarorgane verhält und ob Lymphknoten vergrößert sind. Hierfür wird das konventionelle MRT mit Methoden kombiniert, die Aussagen über andere Parameter, wie den Stoffwechsel und die Architektur des Gewebes, geben können. Diese Kombination nennt man „multiparametrisches