Der volle Name des Wirkstoffs lautet Samarium-153-Lexidronam. Das Medikament zählt zu den Radiopharmaka – also Arzneimitteln, die radioaktive Teilchen enthalten. Samarium ist an einen Stoff namens Lexidronam gekoppelt, welches im Körper wie Phosphat wirkt und daher im Knochen eingelagert wird. Das Samarium-153 Isotop wiederum ist eine Strahlenquelle, welche Betastrahlen aussendet, die eine nur sehr kleine Reichweite haben.

Da Knochenmetastasen einen höheren Stoffwechsel haben als gesunder Knochen, wird in Metastasen besonders viel Samarium-153-Lexidronam eingelagert. Damit werden die Knochenmetastasen von innen heraus bestrahlt und das umgebende gesunde Gewebe weitestgehend geschont.

Heutzutage wird die Therapie mit Samarium-153-Lexidronam auf Grund von starken Nebenwirkungen und der Tatsache, dass es schwierig herzustellen ist, kaum noch durchgeführt.