Prostatakrebszellen können zusammen mit der Gewebeflüssigkeit über die Lymphbahnen aus der Prostata austreten und sich in den Lymphknoten neu ansiedeln und vermehren. Die Absiedlung von Prostatakrebs in die Lymphknoten nennt man Lymphknoten-Metastasen, sie findet zunächst in der unmittelbaren Umgebung der Prostata und erst später auch an weiter entfernten Lymphknotenstationen statt. Die Absiedlung einer Prostatakrebszelle führt nicht automatisch zu einer ausgewachsenen Metastasierung – manchmal bleiben die zunächst winzigen Krebszellen unbemerkt für Monate, sogar Jahren und fangen erst nach einem langen Zeitraum an zu wachsen und sich zu vermehren.