Um festzustellen, ob sich Tumorgewebe in der Prostata befindet, entfernt der Arzt mit einer dünnen Nadel Gewebeproben aus der Prostata, welche anschließend vom Pathologen unter dem Mikroskop begutachtet werden. Die entfernten Gewebeproben nennt man „Biopsie“ (aus dem Griechischen von Bios = „Leben“ und Opsis = „Sehen“). In der Regel werden bei einer Prostatabiopsie Gewebeproben stichprobenartig aus mehreren Bereichen der Prostata entfernt, um die Wahrscheinlichkeit, Tumorgewebe zu treffen, zu erhöhen. Der Pathologe kann unter dem Mikroskop nicht nur sehen, ob Tumor in den Biopsien vorhanden ist. Durch die genaue Begutachtung der Gewebeproben kann der Pathologe auch abschätzen, wie aggressiv der Tumor