Die Ersttherapie bei einem neu diagnostizierten Prostatakarzinom mit Organmetastasen richtet sich nach vielen Faktoren:

  • Anzahl und Größe der Metastasen.
  • Größe und Ausdehnung des Tumors in der Prostata (dem Tumorstadium).
  • Alter und Nebenerkrankungen des betroffenen Patienten.

Systemische/medikamentöse Therapie. Der Begriff „Systemisch“ gibt an, dass sich eine Therapie (Medikament) im gesamten Körper verteilt. Systemische Therapien werden als Tablette, Spritze oder Infusion verabreicht. Die systemische Standarttherapie des neu diagnostizierten Prostatakarzinoms mit Metastasen ist die Hormontherapie. Neuerdings wird in Fällen mit einer ausgedehnten Metastasierung eine kombinierte Hormon-Chemotherapie durchgeführt.

Lokale Therapie (Operation oder Bestrahlung). Die Lokale Therapie bezeichnet eine Therapie, die sich auf die Prostata und deren Umgebung (z.B. Lymphknoten) beschränkt. Achtung: Der Stellenwert einer lokalen Therapie bei einem Prostatakarzinom mit Organmetastasen ist derzeit unklar und wird nur in sehr seltenen Ausnahmen durchgeführt!

Lesen Sie im folgenden, welche Therapien andere Progethermitglieder in Ihrer Situation durchgeführt haben: