Nach einer operativen Entfernung der Prostata untersucht der Pathologe unterm Mikroskop ganz genau das während der Operation entnommene Gewebe. Hierbei kann es vorkommen, dass er Prostatakrebs-Zellen in den Lymphknoten findet. Es handelt sich also um eine Lymphknoten-Metastasierung, im pathologischen Befund „N1“ oder „N+“ genannt. Je nachdem, wie viele Lymphknoten jeweils betroffen waren, wurde ggf. im Anschluss an die Operation noch eine zusätzliche Bestrahlung, vielleicht sogar in Kombination mit einer Hormontherapie, vorgeschlagen.