Das Prinzip einer Strahlentherapie ist das Verursachen von Schäden an der DNA (= dem Erbgut der Zelle, praktisch ihr Bauplan) durch ionisierende Strahlung – die DNA, die eigentlich aus einem Doppelstrang besteht, bricht auseinander und kann nicht mehr abgelesen werden. Hierbei sind vor allem sich schnell-teilende Zellen betroffen, welche häufig die DNA verdoppeln müssen, diese also häufig ablesen müssen. Das sind sowohl Tumorzellen, aber auch normales Körpergewebe wie z.B. das s.g. „Urothel“, also die Innenauskleidung der Organe, die für die Harnableitung zuständig sind (Harnblase, Harnröhre) oder auch die Zellen des Darmes. Abhängig von der Bestrahlungsart und – Strahlendosis, ist die