Vor einer IRE führt man ein MRT durch, um einzelne Tumorareale genau zu identifizieren. Anschließend werden während des eigentlichen Eingriffs dünne Nadeln über eine Schablone (engl. = Template), welche am Damm positioniert ist, in die Prostata vorgeschoben und hier direkt in die Tumorareale eingeführt. Die Nadeln geben nun kurze, elektrische Spannungsimpulse ab, so dass ein elektrisches Feld entsteht und sich in den Tumorzellen Poren öffnen, was zum Gewebeuntergang führt. Dadurch, dass die Impulse im Millisekundenbereich liegen, entwickelt sich keinerlei Hitze, das umgebende Gewebe wird also geschont. Aufgrund des Zugangsweges über den Damm können auch Tumore behandelt werden, an die man