Xofigo lagert sich bevorzugt in Knochenmetastasen an und bestrahlt die Knochenmetastasen von innen.

Wenn Knochen wachsen, lagern sie Kalzium ein. Xofigo ist dem Kalzium von seiner Struktur her sehr ähnlich und wird deshalb vom Körper wie Kalzium behandelt und in den Knochen eingebaut. Da Knochenmetastasen einen höheren Stoffwechsel haben als gesunder Knochen, wird in Metastasen besonders viel Xofigo eingelagert. Zusätzlich besitzt Xofigo einen radioaktiven Anteil (Radium-223), der eine sehr kurz wirksame radioaktive Strahlung (Alphastrahlung) in die Umgebung abgibt. Damit werden die Knochenmetastasen von innen heraus bestrahlt und das umgebende, gesunde Gewebe weitestgehend geschont.

Xofigo wird als Spritze oder Infusion verabreicht. Xofigo muss langsam als Spritze oder Infusion über die Vene verabreicht werden. Insgesamt besteht die Behandlung in der Regel aus sechs solcher Spritzen, je einmal im Monat eine Spritze.

Nebenwirkungen. Die Verträglichkeit von Xofigo ist im Allgemeinen gut! Es können jedoch Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall oder auch Erbrechen auftreten, auch sind Blutbildveränderungen möglich.

Wichtig! Xofigo hat nur einen Effekt auf Knochenmetastasen. Deshalb wird es in der Regel nicht angewendet, wenn Organmetastasen wie z.B. in der Leber oder Lunge, aber auch große Lymphknotenmetastasen, vorliegen.