Eine Computertomographie (=CT) ist eine schichtweise Röntgendarstellung des Körpers. Sie liefert Röntgenaufnahmen, die die Betrachtung von Organen und Knochen im Querschnitt ermöglichen. Hierbei nimmt der CT-Scanner viele Bilder auf, während er sich um den Körper dreht. Die so entstandenen Einzelbilder werden dann von einem Computer zu einer einzigen, großen 3D-Darstellung zusammengefasst.

Vorsicht bei Kontrastmittel-Unverträglichkeiten, Schilddrüsen- oder Nierenerkrankungen

In der Regel erhält man im Vorfeld ein Kontrastmittel über einen Venenzugang, welches sich unterschiedlich im Körper verteilt und eine bessere Darstellung ermöglicht.

Achtung: Das Kontrastmittel greift in den Schilddrüsenhaushalt ein bzw. wird über die Niere ausgeschieden. Daher ist es sehr wichtig, dass Sie Ihren Arzt informieren, sollten Sie diesbezüglich vorerkrankt sein. Auch bereits aufgetretene Kontrastmittelunverträglichkeiten müssen vor der Untersuchung mitgeteilt werden, um eine sichere Untersuchung zu garantieren.

Wann ein CT?

Mittels CT können Organe (z.B. Leber, Lunge, Lymphknoten) und auch Knochen auf die Anwesenheit von Tochterabsiedlungen (Metastasen) untersucht werden. Die CT-Untersuchung ist jedoch hinsichtlich des Lokalbefundes (= Tumorausbreitung in der Prostata) oft nicht ausreichend, so dass hier in manchen Fällen ergänzend noch eine MRT-Untersuchung nötig wird.