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Wissenschaftliche Kooperationspartner

Wir bedanken uns herzlich bei unseren Kooperationspartnern für die gute Zusammenarbeit. Hier erfahren Sie mehr über unsere aktuellen Projekte und Partner:

International Cancer Genome Project (ICGC)

Das vorrangige Ziel der heutigen Krebsforschung ist die Entwicklung maßgeschneiderter Behandlungen für jeden Krebspatienten, um unwirksame oder übermäßige Therapien und unerwünschte Nebenwirkungen zu vermeiden.

Eine wichtige Grundlage dafür bildet das Wissen über die genetischen Ursachen der Krebsentstehung. Weltweit forschen Wissenschaftler im "Internationalen Krebs Genom Konsortium" (ICGC) an der Entschlüsselung der Erbsubstanz von 50 verschiedenen Krebsarten. Zusammen arbeiten die Forscher aus Großbritannien, Frankreich, Deutschland, USA, Kanada, Australien und China auch an der genetischen Entschlüsselung des Prostatakarzinoms. Als Forschungspartner stellt Progether seine Plattform für die Integration und Auswertung klinischer Daten der Studienteilnehmer bereit.

ICGC.org

Visualisierung komplexer medizinischer Daten

Da sich die Therapiemöglichkeiten von Krebserkrankungen in den letzten Jahren maßgeblich verbessert haben, gehen viele diese Erkrankungen heutzutage günstiger aus, als es noch vor einiger Zeit der Fall war. Viele Betroffene leben viele Jahre mit „ihrem“ Krebs. In dieser Zeit sammeln sie wertvolle Erfahrungen: Dazu gehören sog. „klinische Daten“, wie der PSA-Wert oder auch Biopsie-Ergebnisse, aber auch Ergebnisse von Diagnostik, durchgeführten Therapien oder Nebenwirkungen. Am Ende hat jeder Mann seine ganz eigene Geschichte vom Prostatakrebs zu erzählen. Um Patienten untereinander besser vergleichen zu können, entwickelt Progether zusammen mit Wissenschaftlern des Fraunhofer IGD und der TU Darmstadt ein System, um ähnliche Verläufe zu finden, zu vergleichen, um anschließend daraus etwas über die Behandlung von Prostatakrebs lernen zu können – um dieses Wissen wiederum den Betroffenen zur Verfügung zu stellen.

  • Dr.-Ing. Jürgen Bernard
    Technische Universität Darmstadt (TU Darmstadt)

Unsere Partner über Progether:

Oft werde ich von jungen Menschen gefragt: “Was muss ich tun, um eine bedeutende Entdeckung zu machen?” Ich antworte ihnen: “Um eine wirklich wichtige Entdeckung zu machen, müssen Sie sich erst einmal ein wichtiges Problem suchen.” Diesen Ratschlag habe ich von Dan Nathan, einem Nobel-Preis-Träger von der John-Hopkins-Universität. Automatisch ist die nächste Frage: “Und wie finde ich ein bedeutendes Problem?”

Es gibt viele Ansätze – aber der, den ich am einfachsten finde, ist: Hör Deinen Patienten zu.

Wenn Dir Patienten etwas erzählen, was merkwürdig klingt, oder wenn sie Dir eine Frage stellen, auf die Du keine Antwort hast, könnte das Deine Chance sein, eine große Entdeckung zu machen. So habe ich die Nerverhaltung zur Erhaltung von Kontinenz und Potenz bei der radikalen Prostatektomie vor 40 Jahren entdeckt. Ich war einfach daran interessiert, wie das Ergebnis nach einer Operation war und habe meine Patienten danach gefragt. Niemand weiß mehr über eine Erkrankung als der Patient selbst. Natürlich kann es sein, dass er unrecht hat – aber vielleicht hat er doch recht. Hör auf Deine Patienten und sie werden Dir eine Richtung weisen, die niemand vor Dir jemals gegangen ist.

Progether ist der nächste Schritt in diese Richtung: Prostatakrebs verstehen und entschlüsseln. Dank Progether können wir jetzt allen Patienten zuhören! Ich freue mich sehr, Progether zu unterstützen und verspreche Ihnen – ich WERDE zuhören.

Professor Patrick Walsh
Entdecker der nerverhaltenden Prostataentfernung. Johns-Hopkins-Universität, USA
https://urology.jhu.edu/patrickwalsh/